Kelims & Nomaden

 

Eine ganz besondere Fertigungstechnik hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen und ist nicht mehr aus modern eingerichteten Heimen wegzudenken. Der Kelim ist auf den ersten Blick zu erkennen, da er im Gegensatz zum Orientteppich gewoben und nicht geknüpft wird. Seinen Ursprung hat der Kelim in den Völkern der Nomaden, wo er als leichter und robuster Bodenbelag einfach mit auf ihre Wanderschaft genommen werden konnte. Kelims bestechen durch ihre ganz besonderen Muster, welche meistens aus Rechtecken oder Blumen mit spitzen Blättern zusammengesetzt sind. Im Alltag bewähren sich Kelims nicht nur durch Ihre Robustheit, die durch die Verarbeitung entsteht – viele Kelims sind auch zweiseitig verwendbar und können somit einfach umgedreht werden. Und im Gegensatz zum klassischen Orientteppich können Kelims aufgrund ihres geringen Gewichts nicht nur als Bodenbelag verwendet werden, sondern ebenso gut als Wandbehang oder Bettüberwurf.