Geschichte

1894

Wie alles begann

 

Kassem Rahimi eröffnete 1894 in Teheran einen Handel für Waren aller Art. Hauptaugenmerk des Geschäftsinteresses war zu diesem Zeitpunkt der Handel mit Waren aller Art, unter anderem auch mit Teppichen. Einen Teil seiner Geschäftstätigkeit widmete er jedoch auch Wechselgeschäften und Finanzierungen.

 

Durch seine Erfahrung in Handel und Finanzen legte er den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg des Familienunternehmens.

1950

Studium und erste Niederlassungen in Österreich

 

Abbas, Nachfolger und Sohn von Kassem Rahimi, entschloss sich nach Abschluss seines Studiums der Wirtschaftsgeographie nach Österreich zu gehen um hier zu seine Doktorarbeit zu verfassen. Danach plante er den beruflichen Weg einer wissenschaftlichen Laufbahn, erkannte aber sofort den hohen Bedarf an Orientteppichen in Mitteleuropa und entschloss sich den Markt zu erobern.

 

Bald darauf folgte österreichweit die Gründung von Niederlassungen und es wurden jährlich über 80 Messen für Orientteppiche veranstaltet. Abbas Rahimi war offizieller Vertreter der kaiserlich stattlichen Teppichmanufaktur verbuchte rasch international Erfolge. Ein besonders nennenswertes Highlight war es, als erstes Mal das berühmte Teppichmuseum Teheran ins Ausland und damit nach Österreich zu bringen. Das Museum beherbergt bis dato viele wertvolle Exponate aus der Safawiden-Epoche und des ehemaligen Schah von Persien und zeigte diese erstmalig außer Landes.

 

Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen waren eine Belohnung für seinen außergewöhnlichen Einsatz im Rahmen des Kulturaustausches und der Verbreitung der Teppichkultur. 2004 erhielt er vom Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Michael Häupl, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien und 2008 beurkundete der österreichische Bundespräsident seine nationalen Verdienste mit der Professorenwürde.

1995

Rahimi & Rahimi - Die neue Generation & Tradition

 

1995 setzte sich Abbas Rahimi zur Ruhe und seine beiden Söhne Mag. Ali Rahimi und Dr. Reza Rahimi übernahmen nach Ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Graz bzw. St. Gallen die laufenden Geschäfte unter dem Namen Rahimi & Rahimi. Mittlerweilen arbeiten ca. 100 Personen im IN- und Ausland für das erfolgreiche Unternehmen.

 

Schon unter Führung von Abbas Rahimi wurden internationale wirtschaftliche Kontakte geknüpft und seitdem vertieft, trotzdem wurde die von Kaasem Rahimi begründete Philosophie eines Familienunternehmens nie aus den Augen gelassen und inzwischen arbeiten neben Mag. Ali Rahimi und Dr. Reza Rahimi auch der Onkel der beiden Unternehmer Farhad Mirfattahi, ein weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der persischen Teppiche, in der Hauptniederlassung im Palais Szechenyi in der Wiener Innenstadt.

 

Soziale Themen waren immer ein wichtiger Aspekt in der Firmenphilosophie und so unterstützt Mag. Rahimi unter anderen „Licht ins Dunkel“, „Wider der Gewalt“, „Sag Nein zu arm und krank“, den „Life Ball Wien“ und die Sozialmärkte. Sehr stark tritt er auch gegen Kinderarbeit und „Fair Trade“ und war auch einer der ersten Mitglieder und Unterstützer von „STEP“ Österreich.

 

Mehrmals im Jahr veranstaltet er auch Wirtschafts- und Kulturveranstaltungen im Palais. Begrüßen konnte er schon nationale und internationale Entscheidungsträger, wie Bill Clinton, Anthony Kennedy, Jane Goodal, Bundespräsident Fischer und viele andere…

 

Als Auszeichnungen erhielt Kommerzialrat Mag. Ali Rahimi im Jahre 2010 von Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“

2011

Rahimi & Rahimi im neuen Design

 

Derzeit führt Rahimi & Rahimi im Stammhaus in der Wiener Innenstadt auf über 2000m² Verkaufsfläche mehr als 5.000 Orientteppiche aus allen Ursprungsländern der Welt.

 

Die Schauräume im Palais Szechenyi zeigen auf 4 Stockwerken vom Läufer und Kelims über Klassiker und modernste Designrealsierungen, alles was das Herz des Teppichliebhabers begehren könnte.

 

2010 wurde der Schauraum im Erdgeschoß neu gestaltet und 2011 folgt nun auch der Ausbau der anderen Geschoße mit neuesten Infrastrukturlösungen.

 

Mit besonderer Güte wird auch „Der dritte Stock“ gestaltet, für spezielle und kleine Treffen für Freunde des Hauses Rahimi.

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